A.R.T. - Zweckverband Abfallwirtschaft im Raum Trier




Umweltschutz

Im Abfallwirtschaftskonzept werden alle umweltschutzrelevante Daten des A.R.T. dargestellt.

Nach § 6 Abs. 2 des Landeskreislaufwirtschaftsgesetz Rheinland-Pfalz (LKrWG) vom 22.11.2013 mussten die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger bis zum 31. Dezember 2014 Abfallwirtschaftskonzepte unter Beachtung des Abfallwirtschaftsplans des Landes Rheinland-Pfalz erstellen und darin unter anderem die Ziele der Kreislaufwirtschaft und des kommunalen Stoffstrommanagements darlegen und entsprechende Maßnahmen beschreiben.

Der A.R.T., der Landkreis Bernkastel-Wittlich, der Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Vulkaneifelkreis haben der zuständigen Behörde fristgerecht ein gemeinsames Abfallwirtschaftskonzepte vorgelegt. Sofern Teilaufgaben der kommunalen Abfallwirtschaft gemeinsam wahrgenommen werden, sind die für die jeweilige entsorgungspflichtige Gebietskörperschaft spezifischen Daten, Informationen, Planungen und Maßnahmen eindeutig erkennbar.

In dem Abfallwirtschaftskonzept werden somit auch alle umweltschutzrelevante Daten des A.R.T. dargestellt.

Danach fielen in Trier und im Kreis Trier-Saarburg in 2013 pro Einwohner durchschnittlich rund 85 kg Altpapier, 30 kg Altglas, 23 kg Leichtverpackungen, 124 kg Gartenabfälle sowie 5,5 kg Elektro(nik)geräte und Metalle an. Die Menge der Rest- bzw. Hausabfälle lag wie 2013 bei rund 184 kg/Einwohner.

Die Gesamtmenge der Abfälle pro Einwohner (Restabfälle und Wertstoffe) stieg in 2013 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,6 %. Der Anstieg ist insbesondere auf die hohen Mengen an erfasstem Grünschnitt zurückzuführen. Diese schlagen mit einem Anstieg von mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu Buche.

Außerdem wurden in 2013 pro Einwohner durchschnittlich rund 36 kg Sperrabfälle eingesammelt.


Entwicklung der Abfallmengen in Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg
Abbildung: Entwicklung der Abfallmengen in Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg

100-prozentige Verwertung der Restabfälle
Der Restabfall von über 500.000 Einwohnern aus der Region wird von der RegEnt GmbH aufbereitet und anschließend als Ersatz für fossile Brennstoffe in Industriekraftwerken in Köln und Andernach eingesetzt. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz gilt diese Verfahrensweise als 100-prozentige Verwertung.

Einen ausführlichen Überblick bietet das Abfallwirtschaftskonzept, das rechts als PDF-Datei zur Verfügung steht.




  Kontakt